top of page
18117239524240486_edited.jpg

Umbau

Wir nehmen euch mit durch die spannende Zeit des Aus- und Umbaus. Ein Dreivierteljahr vom Kauf bis zur ersten Reise nach Schweden. Hier zeigen wir euch die Schritte der Verwandlung vom ehemaligen Feuerwehr Unimog Rüstwagen zum autarken Expeditionmobil. Eine sehr intensive Zeit, mit Höhen und Tiefen, die wir nicht missen wollen.

17854905722494702.jpg

Entdröhnen des Fahrerhauses 

Ein wichtiger Teil der Fahrerhaus-Dämmung ist das Entdröhnen des Bleches. Der Motor bringt das Blech in Schwingung, wodurch zusätzliche Geräusche entstehen. Diesen sogenannten Körperschall dämmen wir mit einer Schwerschicht aus 2,5mm starkem Alubutyl.

17959814911401171_edited.jpg

Luftschalldämmung und Schutz des Bodens

Wir verbauen ein Soundproofing Cab Trim Kit vom Unimog Spezialisten aus England. Das Set wird auf Palette geliefert und wiegt schlappe 70kg. Die Hauptaufgabe der Matte ist die Dämmung tiefer Geräuschfrequenzen, deshalb ist auch ein so hohes Gewicht nötig. Wie ihr ja schon wisst haben wir den Körperschall der Bleche darunter mit Alubutyl gedämmt. Dazwischen haben wir mit Mühe und Not noch 1cm Dämmvlies für die Dämmung des Luftschalls verbaut. Nicht zuletzt deshalb mussten wir die Matten an einigen Stellen anpassen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Besonders der Abschluss mit den originalen Leisten am Einstieg mit Flachkopfschrauben die wir in die eingesetzten Nietmuttern geschraubt haben ist ein schönes Finish.

17926054090489282_edited.jpg

Karosseriearbeiten

Wir spachteln kleine Dellen und Kratzer, füllern und setzen anschließend Nietmuttern in die neu gebohrten Löcher um die Türablage ein, wo später dann die Getränkehalter montiert werden. Anschließend wird grundiert und lackiert.

17904892603807687_edited.jpg

Elektrik im Fahrerhaus

Hier seht Ihr die Alubutyl-Dämmung an der Dachinnenseite, eine Halterung für die Radiokonsole die wir gebaut und verklebt haben und gemischten Kabelsalat aus FM, DAB+, Blaulicht, Cinch, Druckluft, LTE, GPS und CB-Funk. Die Rückwand ist inzwischen auch gedämmt und mit Vlies bezogen. Türpappen haben wir nachgebaut, mit Echtleder bezogen und Mitteltöner für das spätere Soundsystem eingesetzt.

18222536869027076_edited.jpg

Entkernung des Rüstwagen-Aufbaus

Den Koffer haben wir nun soweit entkernt. Wir haben hunderte Kilo Metall rausgeflext und tausende Nieten aufgebohrt. Jetzt heißt es noch Verkabelung zurück bauen und sauber machen, dann können wir endlich mit dem Kofferausbau starten. 

17948560402466579_edited.jpg

Erste Holzarbeiten im Aufbau

Endlich mit Holz arbeiten, wir lieben es einfach.
Die tragenden Streben doppeln wir mit Holzlatten auf um zusätzliche Stabilität zu erzielen und gleichzeitig eine Basis für die Innen- und Aussenverschalung zu schaffen. Die Zwischenräume dieser diffusionsoffenen Bauweise werden wir mit Schafwolle dämmen. Erkennt ihr schon wo die Kochecke hinkommen wird?

17913510385808619_edited.jpg

Rahmenbau Aufstelldach

Bei der Firma Heymann in Nastätten schweißen wir den Verstärkungsrahmen der die Dachlast des begehbaren Aufstelldaches aufnimmt. Die Herausforderung dabei ist in das schräge Dach ein geraden Rahmen einzusetzen der eine verwindungssteife und gerade Basis für die Scharniere des Aufstelldaches bietet.

18000575104332632_edited_edited.jpg

Cabrio-Feeling im Feuermog

Wir haben das Dach rausgeflext und den Verstärkungsrahmen erfolgreich eingeschweißt und versiegelt. Zum arbeiten im Koffer ist es so aktuell ein absoluter Traum. Für den Sommerurlaub sollte das so passen, oder?

18158852701157304_edited.jpg

Es geht weiter im Koffer

Reserverad-Kiste und Campingkram-Kiste sind gebaut, montiert, verschraubt, verklebt und bereits teilweise gedämmt. Oben drauf kommt dann die Bettkonstruktion. Probeweise haben wir mal ein paar Zirbendielen an die Wand gelehnt und mit Schafwolldämmung hinterfüttert, echt irre was in der Kombination dieser natürlichen Materialien für ein wohltuendes Raumklima entsteht. Den Aluriffelblechboden haben wir mit Flüssigkork plan gespachtelt und gebrannte Dämmkorkplatten in 2cm Stärke darauf verklebt. Damit ist der Unterbau für die abschließenden Boden-Zirbendielen fertig.

Maßnehmen für den Faltenbalg am Aufstelldach

In Hamburg beim Segel- und Zeltemacher

Unser Aufstelldach-Faltenbalg entsteht und parallel nähen die Jungs und Mädels vom Segel- und Zeltemacher Albrecht von Bremen das Sonnensegel. Hier wird gerade Mass für den Stoff des Faltenbalges genommen und eine Schablone angefertigt. Wir verwenden super robusten, hochwertigen und wasserdichten Zeltstoff in einem hellen grau, passend zum Alu am Feuermog.

18117239524240486_edited.jpg

Es geht weiter beim Kofferausbau

So langsam zieht eine gemütliche Blockhaus-Atmosphäre in den Feuermog ein. Der Boden liegt, punktuell verklebt und verschraubt, die 4mm Fase haben wir abgehobelt damit es eine schöne glatte Oberfläche gibt. Zum Abschluss folgt dann noch ein Feinschliff und eine Versiegelung mit Hartwachs-Öl.
Die Wände lassen wir unbehandelt damit das Holz besser atmen kann und der tolle Zirbenduft erhalten bleibt. Der ganze Innenausbau läuft nach dem Motto learning by doing.. einfach anfangen und auftretende Probleme dann versuchen möglichst sinnvoll zu lösen. Das kann manchmal echt anstrengend und nervenaufreibend sein, das Ergebnis macht dann aber immer wieder Lust weiter zu machen. Unser befreundeter Schreinermeister Marcel unterstützt uns tatkräftig bei den Holzarbeiten. Lieben Dank Marcel für deine Power, dein Know-How und deine guten Ideen :-)

17923952383725988_edited.jpg

Kurzbesuch beim Unimog Team Fitzen

Während unserer Zeit beim Segel- und Zeltemacher in Hamburg statten wir Anna und Henning in Fitzen einen kurzen Besuch ab. Wie ihr seht ist der Faltenbalg bis auf die Fenster schon fertig. Ist richtig gut geworden. Vielen Dank Albrecht!

17881992032504687_edited.jpg

Autarke Stromversorgung im Feuermog

Gestern haben wir eine 12-Stunden-Elektronik-Schicht eingelegt. Die Kompomemten haben ihren Platz gefunden und sind auch schon teilweise verkabelt. Wir haben auch bereits zwei große Solarpanele mit insgesamt 400 Wp auf dem Dach verbaut. Das System haben wir so entwickelt, dass wir autark einige Tage stehen und auch von unterwegs arbeiten können. 

17943023281536590.jpg

Kurz vor der ersten Reise nach Schweden

Damit der Boden trotz des weichen Holzes möglichst widerstandsfähig ist, haben wir die Dielen mit zwei Schichten Hartwachs-Öl behandelt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Auch wenn noch etwas Farbe fehlt, es ist schon schön gemütlich geworden im Feuermog. Der Korpus der Küchenzeile steht, der Kühlschrank und das Bier steht kalt. Auch wenn noch viel fehlt - Wir sind also fast startklar für die erste Tour..

17881554533519233_edited.jpg

Mit fertigem Aufstelldach geht es los nach Schweden

Ganz knapp vor der Abreise nach Schweden sind dann auch noch die Fenster und Fliegengitter unseres Aufstelldaches fertig geworden. Die Elektrik läuft, autark mit Solarstrom versorgt ist es nun Zeit in das erste Feuermog Abenteuer aufzubrechen...

Unimog U1300L im Wüsteneinsatz

Über uns

Der Feuermog ist ein ehemaliger Feuerwehr-Unimog, der heute für Reisen, Expeditionen und Offroad-Abenteuer unterwegs ist.
Seit 2020 ging es damit bereits durch viele unterschiedliche Regionen – von winterlichen Straßen im Norden bis tief in die Wüste Nordafrikas.

Mehr erfahren

 

Newsletter

Vielen Dank für Deine Nachricht!

© 2026 Feuermog

  • Grau Icon Instagram
  • Grau Facebook Icon
  • Grau YouTube Icon
bottom of page